Über uns

Sitz: Berlin

Gegründet: 2016

 

Kulturwelten Europa e.V. – eine europäische Idee aus Berlin und Arad

Die Geschichte unseres Vereins beginnt im Berliner Wohnzimmer einer Musikwissenschaftlerin, die regelmäßig private Hauskonzerte mit hochbegabten Musikern veranstaltet.

An einem dieser Konzerte nimmt eine Volkswirtin aus Arad/Rumänien teil und ist von den jungen Talenten aus ganz Europa hellauf begeistert. Also beschließen die beiden Frauen, ein dauerhaftes und öffentliches Engagement zur Förderung junger Musiker in Europa auf die Beine zu stellen.

2016 ist es soweit: mit deutschen, rumänischen und britischen Freunden gründen sie in Berlin den Verein Kulturwelten Europa e.V.

SATZUNG   KULTURWELTEN   EUROPA e. V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Kulturwelten Europa e.V.“
Der Verein „Kulturwelten e.V.“ ist ein Verein zur Förderung der kulturellen, wissenschaftlichen, politischen und humanitären Beziehungen zwischen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und Menschen in den Ländern Europas.

Er hat seinen Sitz in Berlin.
Er ist rechtsfähig durch Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein hat im Sinne eines freiheitlich-demokratischen Europas den Zweck, insbesondere in den Bereichen Kultur und Bildung, der bildenden Künste (so besonders der Malerei, der Musik, des Theaters, der Literatur, Bildhauerei, Photographie, des Filmes, des Tanzes und der Philosophie), Begegnungen zwischen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und Menschen aus anderen Ländern in Europa zu fördern.

Der Verein beabsichtigt insbesondere den künstlerischen Austausch zwischen Menschen in Deutschland und den Ländern in Europa zu unterstützen. Ergänzend dazu sollen die Beziehungen zwischen Menschen auf wissenschaftlicher, politischer und humanitärer Ebene zwischen Deutschland und den anderen europäischen Ländern gestärkt werden.

Der Verein strebt den Aufbau und die Förderung von Kultur-, Begegnungs- und Bildungszentren, u.a. auch in Rumänien, an.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins steht Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern offen.

Der Verein ist offen für die Zusammenarbeit mit Personen und Organisationen in Europa sowie internationalen Organisationen, soweit sie die Ziele des Vereins unterstützen.

Der Verein ist unabhängig von politischen Parteien, Religionsgemeinschaften wirtschaftlichen Gruppierungen und sonstigen Einzelinteressen.

Der Verein hat gemeinnützigen Charakter, d.h. keine Gewinnerzielungsabsicht. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

Der Verein kann sich zur Erreichung seiner Zwecke insbesondere folgender Mittel bedienen:
– Veranstaltung von Konzerten, Tanz-, Theater- und Filmaufführungen, Lesungen, philosophischen Diskussionen, Ausstellungen/Vernissagen von Werken der Malerei und der Bildhauerei, der Fotografie und der Videokunst, künstlerischen Installationen,
– Veranstaltung von Kursen, Seminaren, Vorträgen, Workshops zu den in dieser Satzung genannten Themenbereichen,
– Durchführung von Studienfahrten,
– Vergabe und/oder Vermittlung von Stipendien,
– Vermittlung und/oder Durchführung von Jugendaustausch,
– Veröffentlichung von Publikationen des Vereins.

Die Vergabe von Stipendien erfolgt im Einklang mit vereinsinternen Richtlinien, die auf der Grundlage der Anforderungen der Abgabenordnung in Bezug auf die Gemeinnützigkeit, insbesondere des § 52 Abs. 1 AO, zu erstellen und der Allgemeinheit in geeigneter Weise bekannt zu geben sind.

§ 4 Entstehung der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, sofern sie
– die Ziele des Vereins bejaht,
– schriftlich beim Vorstand des Vereins die Aufnahme beantragt.

Der Vorstand kann auch juristische Personen als Mitglieder aufnehmen. Ein solches Mitglied muss dem Vorstand eine natürliche Person benennen, die es in der Mitgliederversammlung vertritt. Es hat dort eine Stimme.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Die Mitgliedschaft ist weder bei natürlichen noch bei juristischen Personen an einen Wohnsitz oder Sitz in Berlin gebunden.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet zum Ende des Kalenderjahres
– freiwillig durch schriftliche Austrittsmitteilung an den Vorstand
– durch den Tod einer natürlichen Person oder die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bzw. die Nichteröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse über das Vermögen einer juristischen Person oder deren Auflösung.
– durch Ausschluß.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn
– es den Zwecken des Vereins zuwiderhandelt oder in sonstiger Weise durch sein Verhalten dem Ansehen des Vereins Schaden zufügt oder
– es mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages mehr als zwölf Monate im Rückstand ist.

Der Ausschluß erfolgt durch den Vorstand und ist dem ausgeschlossenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Gegen den Ausschluß kann der/die Betroffene auf der nächsten Mitgliederversammlung Beschwerde einlegen. Erscheint das betroffene Mitglied nicht zu der Verhandlung, so kann über den Ausschluß in seiner Abwesenheit entschieden werden.

§ 6 Ehrenmitgliedschaft

Zum Ehrenmitglied kann der Vorstand jede Person ernennen, die sich um den Verein und die Förderung seiner Ziele in besonderer Weise verdient gemacht hat.

Die Ernennung bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.

Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit und können beratend im Verein mitwirken.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
– die Mitgliederversammlung,
– der Vorstand,
– der Beirat,
– der Rechnungsprüfer / die Rechnungsprüferin.

Der Vorstand kann bei der Entwicklung von Projekten besondere Vertreter bestellen, die in Absprache mit ihm im zugewiesenen Arbeitsbereich selbständig tätig sein können. Diese Bestellung ist der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

§ 8 Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Kalenderjahr hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn
– das Interesse des Vereins es erfordert, durch den Vereinsvorstand oder
– die Berufung von einem Viertel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Die Schriftform der Einladung ist gewahrt, wenn die Einladung per elektronischer Post erfolgt, sofern das Mitglied einer solchen Ladung vorab schriftlich zugestimmt hat.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der Anwesenden.
Satzungsänderungen bedürfen der gesetzlichen Mehrheit.

§ 9 Vorstand und Beirat

Der Vorstand besteht aus
– dem Präsidenten / der Präsidentin,
– dem stellvertretenden Präsidenten / der stellvertretenden Präsidentin,
– dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin,
– dem Schriftführer / der Schriftführerin.

Der Vorstand kann darüber hinaus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einladen, mit beratender Stimme an der Arbeit des Vorstands teilzunehmen (Beirat). Der Vorstand handelt und beschließt nach einer von ihm zu erlassenen Geschäftsordnung.

Den Vorstand gemäß § 26 BGB bilden der Präsident / die Präsidentin, der stellvertretende Präsident / die stellvertretende Präsidentin
Die Vorstandsmitglieder gemäß § 26 BGB sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl seiner Nachfolger im Amt.

§ 10 Rechnungsprüfer

Der/die von der Mitgliederversammlung zu wählende Rechnungsprüfer/Rechnungsprüferin hat den Jahresabschluß des Vorstands zu prüfen und darüber in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Das Berichts- und Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11 Mitgliedsbeiträge, Finanzen

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Der Vorstand entwirft eine Beitragsordnung, über die die Mitgliederversammlung entscheidet. In der Beitragsordnung können sachlich berechtigte Differenzierungen vorgesehen werden, einschließlich einer Freistellung bestimmter Mitgliedergruppen von der Beitragspflicht sowie die Festsetzung erhöhter Mitgliedsbeiträge für juristische Personen.

Sämtliche Einnahmen und Mittel des Vereins dürfen ausnahmslos im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

§ 12 Beurkundung der Beschlüsse

Die von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von der Versammlungsleitung der Mitgliederversammlung sowie dem Verfasser / der Verfasserin der Niederschrift zu unterzeichnen.

§ 13 Auflösung des Vereins

Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident / die Präsidentin und der stellvertretende Präsident / die stellvertretende Präsidentin gemeinsam berechtigt, die Liquidation des Vereins zu betreiben.

Das bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke vorhandene Vereinsvermögen fällt dem gemeinnützigen, eingetragenen Verein „musica reanimata e.V. – Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke“ zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Für den Fall des Wegfalls der Gemeinnützigkeit dieses Vereins oder dessen Auflösung fällt das vorhandene Vereinsvermögen der Stadt Berlin zu, die es für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Stand: 23.01.2016


Unser Verein ist vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen (VR 34842 B).